Login

Landsberg 150Magerkost war am Sonntagabend in der Dr. Rudolf-Halle in Dorfen geboten. Nach 60 Minuten stand es zwischen den heimischen Eispiraten und dem HC Landsberg torlos 0:0. Das Penaltyschießen entschieden die Gastgeber für sich und durften mit den zwei Punkten absolut zufrieden sein.


Die erste Möglichkeit hatten die Gäste, doch scheiterte Tobias Wedl freistehend an ESC-Torwart Andreas Tanzer (2.). Nachdem Dorfen eine Überzahl ungenutzt verstreichen ließ, plätscherte die Partie erst einmal ziemlich ereignislos dahin. Dann aber spielter Dominik Gerbl einen feinen Pass auf Thomas Vogl. Der ESC-Spielertrainer stand ganz alleine vor Torwart Christoph Schedlbauer, schoss diesen jedoch an (14.). Auch in einer weiteren Überzahl hatten die spielerisch und vor allem körperlich Eispiraten ihr Visier schlecht eingestellt. Und als Ernst Findeis in der 19. Minute freistehend am langen Eck vorbeigeschossen hatte, ging es torlos zum ersten Mal in die Kabinen.
Im zweiten Abschnitt machte Dorfen zwar mehr Druck, musste aber auf die Konter der Landsberger aufpassen, die in der 29. Minute beinahe in Führung gegangen wären. Dennis Sturm stand frei vor dem leeren Tor, traf aber den Puck nicht richtig, und so konnte Tanzer retten. Die Eispiraten zeigten sich sichtlich beeindruckt und agierten jetzt wieder ein wenig defensiver. Auf beiden Seiten mussten die ausgezeichneten Torhüter noch ein paarmal eingreifen, bei vergleichsweise harmlosen Situationen, dann war auch das zweite torlose Drittel beendet.
Der Schlussabschnitt begann mit einer Riesenchance für Dorfen, aber Alexander Koß schoss freistehend aus kurzer Distanz den Torwart an (43.). „Das war ein Elfer", haderte ESC-Eishockeyboss Sepp Jung. In der gleichen Minute vergaben auch noch Vogl und Florian Brenninger in aussichtsreicher Position, später versiebte auch noch Christian Birk eine faustdicke Möglichkeit (51.). In der Schlussphase drehten dann plötzlich die Landsberger auf, doch rettete Keeper Tanzer den Eispiraten das 0:0. Beim Penaltyschießen trafen für Dorfen Florian Brenninger und Alexander Eberl, bei den Landsbergern dagegen nur Sturm.

Geschrieben von Wolfgang Krzizok