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Richtungsweisendes Wochenende

Erstellt am Freitag, 22. Februar 2013

memmingenMit den Spielen am heutigen Freitag, um 20 Uhr beim ECDC Memmingen und am Sonntag, um 17 Uhr zuhause im Dr.Rudolf-Stadion gegen den EHC Bayreuth steht für die ESC-Eispiraten ein richtungsweisendes Wochenende in der Playoff-Zwischenrunde Gruppe B an.

Obgleich es am Sonntag im eigenen Haus gegen den alleinigen Spitzenreiter aus Oberfranken geht, ist die besondere Bedeutung dem heutigen Spiel bei den punktgleichen Indians beizumessen. Die Isenstädter, die zuletzt von Spiel zu Spiel stärker auftrumpften, müssen die Partie im Stadion am Hühnerberg mit zwei Tore Unterschied gewinnen, um das Tor zum Halbfinale der Bayerischen Bayernligameisterschaft weit aufzustossen. Zum Auftakt dieser Fünferkonkurrenz unterlag der ESC leider im Heimspiel den Schwaben, die in der Vorrunde zweimal (4:3 in Dorfen 4:2 in Memmingen) besiegt wurden, etwas unglücklich, aber auch mangels der Chancenausnutzung mit 1:3. Die Mannschaft des Trainergespannes Joggi Koch und Werner Tenschert hat bei der Transferöffnung nochmals kräftig nachgerüstet und vor allem vom Rückzug des ESV Königsbrunn profitiert. Mit Alexander Krafcyk, Michael Polaczek und der DEB-Auswahl-Torfrau Jennifer Harß haben sich den Indians Topleute angeschlossen. Mit Anton Pertl, der im Januar vom Oberligisten Weiden kam sowie dem Kandier Brit Qullette (drittbester Torjäger der Vorrunde/21 Tore) verfügen die Memminger hohe Qualität in der Breite. Aber auch der ESC ist in allen drei Blöcken gut aufgestellt. Neben den seit Wochen in glänzender Form spielenden Kanadier Chad Anderson, der zuletzt mit fünf Toren nach fünf Spielen auf Rang drei in der Bestenliste hinter Markus Vaitl (5 Sp./9 T.) aus Sonthofen und Michal Bartosch von Weiden (ebenfalls 5 Tore /5Sp.) rangiert, ist Dorfen ebenfalls in drei Blöcken überdurchschnittlich besetzt.Torhüter Andi Tanzer aber auch der erste Goalie der Indians Martin Niemz zählen in dieser Liga zu den Besten ihres Fachs. Wenn sich der ESC im Hexenkessel von Memmingen (dort zählt man durchschnittlich pro Spiel fast 1100 Zuschauer) nicht profozieren läßt, sollte das Team von Cheftrainer John Samanski (Originalton des Coaches:„wir können dort eigentlich frei und mit Herzblut aufspielen“) beim heutigen Schlagerspiel schon ein Wort mitreden können. Die ESC-Fangruppe hat eine Fanbus gechartert. Abfahrt ist um 16.45 Uhr ab der Eishalle.

Unabhängig vom Ausgang des heutigen Spieles bei den Schwaben steht den ESC-Freunden am Sonntag ein weiteres Eishockey-Schmankerl (womöglich das letzte Heimspiel der Saison) gegen die Bayreuther Tigers ins Haus.

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