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Saisonschuss für Eispiraten in Höchstadt

Erstellt am Sonntag, 03. März 2013

hoechstadtZum letzten Spiel der Playoff-Zwischenrunde reisen die ESC-Eispiraten am Sonntag nach Höchstadt an der Aisch. Obgleich beide Teams aus dem Rennen um die Halbfinalteilnahme sind, dürfte die Begegnung (Beginn: 18 Uhr) nicht frei vom Prestigedenken und Revanchegefühlen sein.

Dreimal haben die Isenstädter die Alligators in dieser zu Ende gehenden Saison besiegt, zuletzt beim Playoffspiel in Dorfen sogar 8:0. Der Stachel sitzt jedenfalls tief bei den Gastgebern, die zu der letzten Begegnung infolge von Verletzungen und Erkrankungen mit einem verkürzten Kader nach Dorfen kamen. Dass man auch im Aischgrund Eishockey auf gutem Bayernliganiveau zu spielen versteht, hat der EHC nicht nur mit einem starken Endspurt und dem Klassenerhalt in der Vorrunde bewiesen. Zuletzt ließ der HEC am vergangenen Sonntag im Heimspiel den bereits qualifizierten Halbfinalisten Memmingen mit einem 6:5-Penaltysieg aussteigen. Im Stadion am Aischgrund sind die Alligators vor durchschnittlich 450 bis 500 Zuschauern im Schnitt besonders bissig. Dirigent beim HEC ist der tschechische Spielertrainer Daniel Jun, der die Bayerligavorrunde als Ligatopscorer mit 62 Punkten (21 T.41 Assists) abschloss. Inzwischen ist auch sein Stürmerkollege Jan Michalek nach sechs Spielen mit vier Toren in der Playoffrunde bilanziert (Chad Anderson/ESC: 7 Sp.6 T.) Für Dorfen wird die rund 220 Kilometer-Reise (einfach) nach Mittelfranken keine Kaffeefahrt. Allerdings will ESC-Cheftrainer John Samanski zum Saisonfinale noch einige hungrige junge Leute in das Rennen schicken. Ob Severin Cesak die ersten 30 Minuten, wie vorgesehen zwischen die Holme rücken kann, war zuletzt fraglich, weil sich der Back up Goalie beim Abschlusstraining an der Fanghand verletzte. Dabei ist auf alle Fälle Stammtorhüter Andi Tanzer, während Stürmer Tobi Brenninger die Reise aus beruflichen Gründen nicht antreten kann. Indes ist bei den Eispiraten auch Verteidiger Ferdinand Zink neben Daniel Kreß und auch der zuletzt gesperrte Kapitän Christian Mitternacht wieder an Bord. „Wir wollen uns in Höchstadt erhobenen Hauptes verabschieden, werden allerdings darauf bedacht sein, dass wir verletzungsfrei und ohne Sperren die Saison beenden“, betonte ESC-Coach Samanski

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