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Eishockey-Nachwuchscamp des ESC

Erstellt am Montag, 12. September 2011 Geschrieben von Peter Hackel

Nach der langen Zeit ohne Eis gab startete die neue Saison im Dr.Rudolf-Eisstadion gleich mit Hochbetrieb: Beim Eishockey-Nachwuchscamp des ESCs widmeten sich 75 Teilnehmer -darunter auch einige auswärtige und sechs junge Damen- eine Woche lang intensivst den verschiedenen Aspekten ihrer favorisierten Sportart.

 

Unter der Leitung der Trainer Stefan Weberstetter, Rainer Geier (Kleinstschüler), Hans Haider (Kleinschüler), Thomas Schneeberger (Knaben) und Richard Kolb (Schüler) sowie Chad Anderson (Powerskating) ging es täglich zwei Mal aufs Eis. Daneben standen Krafttraining, Taktikschulung oder Teambuilding auf dem Plan. Alles andere als Lagerkoller war auch noch am siebten Tag spürbar: mit konzentriertem Enthusiasmus und Spaß waren alle Beteiligten bei der Sache. 

Die ESC-Schüler Simon Pfenninger, Sandro Schroepfer und ihr Kapitän Florian Steierer waren sich daher wohl auch vollkommen einig in ihrer Einschätzung, das sei es auf jeden Fall wert gewesen, eine Woche ihrer wertvollen Schulferien zu opfern. Und auch auf die Frage, wie sich denn dann in Kürze im ganz normalen Leben Sport und Schule vereinbaren ließen, hatten die drei durchaus interessante Antworten parat. Das sei eine super Abwechslung und hinterher lerne man besser, meint Pfenninger, Steierer kann feststellen, er sei im Winter mit viel Eishockey eindeutig besser in der Schule und Schroepfers Zuneigung geht soweit, dass es ihn vom Klassenzimmer direkt in die Eishalle zieht.

Sehr angetan waren die jungen Eishockey-Cracks über die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Richard Kolb, der ihnen stets mit großer Geduld alles erkläre und sie durch Trainingsvielfalt immer sehr gut fordere. Kolb, der zuletzt die Kleinstschüler des ESC-Gebensbach coachte, freut sich sichtlich auf seine neue Aufgabe und sagt, "die Jungs ziehen gut mit" und er habe den Fokus in diesem Altersbereich bereits im Sommertraining in Richtung Athletik und Schnellkraft gelenkt.

Auch sein Kollege Hans Haider, der sich in seinen drei Jahren beim ESC zum Abschluss der aktiven Karriere mit seinem charakteristischen Stil und genialer Spielübersicht zur Eishockeylegende in der Isenstadt entwickelt hat zeigt sich voll des Lobes über die sehr gute Organisation des Camps und Bewirtung aller Teilnehmer in der ESC-Stadiongaststätte. Schließlich habe man unter dem Jahr nie soviel Zeit, um wichtige Dinge immer wieder zu wiederholen, denn schließlich sei es wie in der Schule, ohne Fleiß kein Preis so Haider. Und "last but not least" kam es mit dem aktuellen Kleinschülercoach dann auch noch zu einem leidenschaftlichen Gespräch über seine Arbeit, deren Kern er mit einem schönen Vergleich so formuliert: "Man muß bei allem was man trainiert, einen Hintergadanken haben. Am Anfang haben die Spieler noch einen leeren Werkzeugkoffer. Mit der Zeit wird er mit den notwendigen Dingen gefüllt. Wenn sie zur richtigen Zeit das notwendige Werkzeug herausholen, dann ist es perfekt."

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