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Landsberg 150

3:2-Sieg gegen Landsberg nach einem schwer umkämpften und hochklassigen Eishockeyspiel
 Allen Nackenschlägen zum Trotz sind die Eispiraten des ESC Dorfen am Sonntagabend über sich hinausgewachsen.

Die favorisierten Riverkings des HC Landsberg rangen sie 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) nieder. Sieben Spieler im Kader 21 Jahre oder jünger und die Burschen werden immer besser.
Waren die Eispiraten am Freitag schon alles andere als komplett, so fehlten diesmal aus dem Derbyaufgebot auch noch Bastian Rosenkranz (erkrankt) und Timo Borrmann (beruflich). Die verbliebenen 15 Feldspieler zeigten sich aber von der ersten Sekunde hellwach. Vor allem in den ersten zehn Minuten legten die Landsberger, die mit 19 plus 2 eine ziemlich volle Kapelle aufbieten konnten, ein beeindruckendes Tempo vor.
Im jungen ESC-Goalie Andreas Marek fanden sie aber ihren Meister. Zwischen der achten und zehnten Minute sah er sich einem wahren Bombardement ausgesetzt. Erstmals in Überzahl, veredelte Sandro Schroepfer im zweiten Versuch ein wirklich starkes Powerplay zur 1:0-Führung. Wieder in Überzahl spritzte Martin Saluga in einen Querpass und verpasste einen weiteren Treffer. Kurz vor der Pause verfehlte Kerber bei Landsberger Überzahl frei vor dem ESC-Tor den Puck.
Aus der Pause zurück erhöhte Landsberg sofort die Schlagzahl. Dorfen hatte mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Verteidiger Tobias Fengler ein weiteres Handicap zu verkraften. Kapitän Attenberger saß auf der Strafbank, als Saluga nach Kroners Traumpass zum 2:0 davonzog. Landsberg nützte aber 10 Sekunden später die Überzahl durch Jonas Schwarzfischers zum 1:2. Die Strafen häuften sich und bei der nächsten Überzahl jagte Sturm den Puck an die Latte des ESC-Tores. In Überzahl hatte Christoph Obermaier innerhalb von 10 Sekunden zwei tolle Einschussmöglichkeiten und die zweite saß zum 3:1. In der letzten Minute vor der Pause kochten die Gemüter. Landsbergs Maag behinderte Obermaier zunächst, als dieser zum Wechsel raus wollte und lieferte sich dann mit diesem eine Prügelei. Mit einem Paket an Strafminuten ging’s in die Kabinen.
Mika Reuter eröffnete 40 Sekunden nach Wiederbeginn mit seinem 2:3 einen Landsberger Sturmlauf. Die Eispiraten stemmten sich aufopferungsvoll dagegen und was durchkam wurde Mareks Beute. Die Eispiraten setzten durchaus den ein oder anderen gefährlichen Konter und ein vierter Treffer lag auch in der Luft. Unbeschreiblich die Dorfener Abwehrschlacht in der letzten Minute, als Landsberg mit sechs Feldspielern den Belagerungszustand ausgerufen hatte.

 Online-Statistik

Tore/Vorlagen: 1:0 (13.) Schroepfer (Kroner, Saluga / 5-4), 2:0 (25.) Saluga (Kroner, Schroepfer / 4-5), 2:1 (25.) Schwarzfischer (Gäbelein, Wedl / 5-4), 3:1 (37.) Obermaier (Numberger, Lönnig / 5-4), 3:2 (41.) Reuter (Raß),

Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer ;
Strafminuten: ESC 18+10 / HCL 16+10;
Zuschauer: 210

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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