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klosterseeDer ESC Dorfen hat an diesem Wochenende zwei sehr schwere Aufgaben mit dem Heimspiel heute Abend um 20 Uhr gegen den EHC Klostersee und der Auswärtspartie am Sonntag um 18 Uhr beim EHC Königsbrunn. Im Lager der Isenstädter hofft man, dass die Eispiraten an die starken Leistungen aus den letzten beiden Heimspielen gegen Paffenhofen (7:2) und Landsberg (3:2) anknüpfen können.

Erfreuliche Nachrichten aus dem Lager der Eispiraten: Abteilungsleiter Manfred Detterbeck hat am Donnerstagabend bekanntgeben, dass Topscorer Lukas Miculka seinen letzten Sporttest bestanden hat und somit bereits am Freitag gegen den EHC Klostersee wieder auf Punktejagd gehen wird. Als besonderes Zuckerl haben Besucher, die mit einem Miculka-Trikot mit der Nummer 19 kommen, freien Eintritt.
Der tschechische Stürmer hatte sich bei einem Check im Training bereits im Januar 2019 eine schwere Knieverletzung zugezogen und musste sich einigen Operationen unterziehen. Nach einer langen Rehaphase hat er bereits die letzten Wochen am Mannschaftstraining teilgenommen und ist ab sofort wieder voll einsatzfähig um die Eispiraten im Kampf um die Zwischenrunde zu unterstützen. ESC-Trainer Randy Neal hatte bereits vergangene Woche nach dem Derby in Erding angekündigt, dass der Tscheche bald sein Comeback geben und dann auf alle Fälle auch spielen werde. Das bedeutet: Entweder Martin Saluga oder Tomas Vrba müssen heute auf die Tribüne, da bekanntlich nur zwei Ausländer eingesetzt werden dürfen. „Das wird eine schwere Entscheidung“, sagte Neal.

Beim heutigen Nachbarschafts-Derby gegen den Tabellenfünften aus dem Ebersberger Landkreis dürfte die Herausforderung für den ESC sehr groß sein. Zwar stehen Cheftrainer Neal nach letzten Informationen die zuletzt an Grippe erkrankten Stürmer Tomas Vrba und Basti Rosenkranz wieder zur Verfügung. Auch der angeschlagene Tscheche Martin Saluga, der im Spiel gegen Landsberg einen Schuss an das Knie bekommen hat, wird wohl beireit sein. Einer der beiden Tschechen ist allerdings zum Zuschauen verurteilt.

Das Grafinger Team von EHC-Trainer Dominik Quinlan hat derzeit einen Lauf und beste Aussichten auf Rang sechs, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt. Vor dem eindrucksvollen 7:3-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen die Erding Gladiators hatten die Grafinger zuerst im eigenen Haus dem ERV Schweinfurt mit 7:2 Toren das Nachsehen gegeben und sich beim Sonntagsgegner der Dorfener, dem EHC Königsbrunn, mit 4:1 Toren schadlos gehalten. Weitere Ergebnisse in den letzten Wochen, wie das 2:3 nach Verlängerung in Landsberg und besonders das 4:5 nach Verlängerung bei Spitzenreiter Waldkraiburg, sprechen für die derzeit gute Verfassung des EHC.

Mit mehr als einer Handvoll ehemals höherklassig wirkender Spieler, wie dem 29-jährigen reaktivierten Juniorentrainer Florian Engel mit 290 Oberligaeinsätzen, sind die heutigen Gäste allemal favorisiert. Die Club-Scorerliste führen Gennaro Hördt (17 Spiele, 22 Punkte), Philipp Quinlan (17, 21) und der kanadische Stürmer Bob Wren (16, 19) an. Außerdem liegt Verteidiger Nicolai Quinlan an neunter Stelle bei den Liga-Topverteidigern.

Beim ESC wird der in den letzten Wochen von Spiel zu Spiel immer stärker haltende Juniorentorwart Andreas Marek wieder im Tor stehen. Sein jüngerer Burder Simon wird die Backup-Position einnehmen, da mit Thomas Hingel, Simon von Fraunberg, Andreas Tanzer und Kilian Ober nach wie vor vier Torhüter verletzt oder zumindest noch angeschlagen sind.

Nach dem überraschenden 4:2-Sieg der Eispiraten beim Hinspiel Ende Oktober können die Isenstädter heute mit einem hoch motivierten Gegner rechnen, der alles daran setzen wird, seine Position unter den ersten Sechs zu halten.

Am Sonntag dann darf man gespannt sein, wie sich der ESC Dorfener beim Tabellenachten Königsbrunn in der angenehm temperierten Eishalle neben der Königstherme in Szene setzen werden. Das Hinspiel haben die Eispiraten 1:5 verloren.

Geschrieben von MünchnerMerkur

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