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Schweinfurt 150

Dorfen holt sich mit hochverdientem 4:2-Sieg gegen Schweinfurt die ersten drei Punkte

Der erste Dreier dieser Abstiegsrunde ist unter Dach und Fach. 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) besiegten die Eispiraten des ESC Dorfen am Freitagabend nach einem nervenaufreibenden Geduldsspiel die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt.


Die ESC-Defensive mit dem rechtzeitig gesund gewordenen Florian Mayer hatte Glück, dass Schweinfurts Topscorer Jeffrey Murray nach 19 Sekunden vorbei zielte. Nachdem der ebenfalls wiedergenesene Timo Borrmann in bester Position an Gäste-Keeper Philipp Schnierstein scheiterte, musste Simon von Fraunberg im ESC-Tor gegen Murray sein ganzes Können aufbieten. Ein energisches Forechecking ging dem Führungstreffer der Eispiraten voraus. Gegen Ernst Findeis konnte Schnierstein abwehren, aber Kapitän Andreas Attenberger versenkte den Abpraller mit der Rückhand zum 1:0. Auch in doppelter ESC-Unterzahl gab es für die Myghty Dogs kaum ein Durchkommen. Zwei starke Torhüter waren dann mit ein Grund dafür, dass es mit der knappen Ausbeute in die Pause ging.

Nach der ging es zuerst für Tomas Vrba schmerzhaft weiter, als er mit dem Ellbogen von ERV-Verteidiger Markus Babinsky Bekanntschaft machte. Der Verteidiger-Hühne kassierte 2+10 Strafminuten wie in der zweiten Hälfte dieses Drittels auf ESC-Seite Michael Numberger. Mit dem Überzahlspiel hatten es beide Teams nicht besonders. Die größten Möglichkeiten der Eispiraten ließen Miculka, Vrba bei Angriffen mit zwei auf eins liegen, als beide Teams vollständig waren. So war es auch bei Schweinfurts Ausgleichstreffer durch deren besten Akteur, Murray. Kurz danach eine ganz überflüssige Borrmann-Strafzeit, aber mit einem Geniestreich allein auf weiter Flur und einen Verteidiger vor sich jagte Miculka einen Shorthander zum 2:1 ins Heiligtum der Gäste. Für die traf der 19-jährige Lukas Kleider mit einem Sonntagsschuss in den Winkel zum erneuten Ausgleich.

Die Eispiraten brachten noch eine Rest-Überzahl mit ins Schlussdrittel. In der scheiterte Bastian Rosenkranz noch am Außenpfosten. Als einige Minuten später der nächste Myghty Dog auf die Sünderbank marschierte veredelte Rosenkranz ein tolles Powerplay zum 3:2. Nun waren die Visiere endgültig hochgeklappt für einen packenden Schlagabtausch mit den hochkarätigeren Tormöglichkeiten für den ESC. Die größte nach 50 Minuten: Bei einem Konter mit drei auf eins jagte Rosenkranz die Scheibe an den Pfosten. Nach einer überharten Attacke gegen Mayer, der Litauer Cypras kassierte „2+10“ überhitzten sich kurz die Gemüter, beim ESC vor allem das von Attenberger. Als Schweinfurts Kapitän Andreas Kleider in der vorletzten Minute auf die Strafbank musste, half den Gästen auch die Herausnahme ihres Torhüters für einen zusätzlichen Feldspieler nichts mehr. Miculka sorgte mit einem Empty Net Goal 19 Sekunden vor Schluss zum 4:2 und das endgültige Happy End dieses Eishockeykrimis.

Statistik:
Tore/Vorlagen: 1:0 (6.) Attenberger (Miculka, Findeis), 1:1 (35.) Murray (Kouba), 2:1 (36.) Miculka (4-5), 2:2 38.) L. Kleider (Kouba, Nold), 3:2 (46.) Rosenkranz (Borrmann, Miculka / 5-4), 4:2 (60.) Miculka (Borrmann / ENG);
Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer;

Strafminuten: ESC 12 + 10 (Numberger / ERV 14 + 10 (Babinsky) + 10 (Cypas);
Zuschauer: 210

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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