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geretsried nDorfener Eispiraten müssen beim derzeit ganz starken ESC Geretsried antreten

Mit der Partie beim ESC Geretsried am Freitagabend beschließt der ESC Dorfen die Hinrunde der Bayernliga-Abstiegsrunde. Spielbeginn ist 19.30 Uhr.


Von den sechs Vorrundenspielen findet nun das vierte auf fremdem Terrain statt und auswärts haben sich die Eispiraten bisher nicht mit Ruhm bekleckert. Ein Zähler aus den bisherigen drei Spielen ist zu wenig, wenn man nicht bloß um den nackten Klassenerhalt spielen will.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch diese Serie, dass bei den Auswärtsspielen meist ein größerer Ballast an Personalproblemen mit im Gepäck ist. So ist nicht sicher, dass es Torhüter Andreas Tanzer diesmal arbeitstechnisch rechtzeitig schafft. Er war diese Woche voll im Training, was man von seinem noch nicht schmerzfreien Kollegen Simon von Fraunberg nicht behaupten kann. „Wenn Andi dabei ist, wird Simon den Backup machen und wenn nicht, dann muss Andreas Marek aus der U20 rein, aber Simon ist nur für die Bank eine Option“ kündigte Trainer Neal an.
Wieder zurück im Kader sind Lukas Miculka, Kapitän Andi Attenberger, der in Peißenberg beruflich bedingt fehlte und Sandro Schroepfer nach längerer Verletzungspause. Die Liste der Ausfälle ist immer noch lang. Florian Brenninger fehlt seit dem Spiel vom 17. November in Waldkraiburg. Christian Göttlicher seit dem knüppelharten Abstiegsrundenauftakt gegen Schweinfurt, der viele Wochen verletzt gewesene Tobias Fengler trainiert wieder und die beiden sollen nächstes Wochenende eingreifen. Bei Jonas Huber ist eine alte Handverletzung wieder aufgebrochen, Mario Sorsak hat sich in Peißenberg verletzt und Lehramts-Referendar Ernst Findeis wird auch erst nächstes Wochenende wieder dabei sein.
Alles andere als komplett geht es nun zu den derzeit bärenstarken River Rats. Seit dem 29. Dezember sind sie in den letzten zwei Hauptrunden- und in den bisher fünf Abstiegsrundenpartien als Sieger vom Eis gegangen. Für sie ist der 24. November des letzten Jahres mit dem 8:5-Sieg gegen Königsbrunn in die Geschichte eingegangen. Nach fast 14 Jahren haben sie wieder ein Dach überm Kopf, nachdem der schneereiche Winter 2004/05 dafür sorgte, das von ihrem Heinz-Schneider-Stadion das Dach runter musste.
Die Rückkehr aufs heimische Eis dürfte einer der Gründe für den Geretsrieder Höhenflug sein. Selbst das verletzungsbedingte Saison-Aus ihres Topscorers Ondrej Horvath beim bedeutungslosen Sieg zum Hauptrundenschluss in Dorfen warf sie nicht aus der Bahn. Mit dessen 25-jährigem tschechischen Landsmann David Hrazdira haben sie Top-Ersatz gefunden. Ein weiterer Leitwolf ist der 29-jährige Florian Strobl, der vor der Saison aus Bad Tölz zurückkam.
ESC-Trainer Randy Neal: „Die Geretsrieder sind für mich das Topteam dieser Runde und für kommende Saison traue ich denen mit dem überdachten Stadion ganz viel zu“.

Geschrieben von Helmut Findelsberger

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