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eispiraten 120Der ESC Dorfen ist im Kampf um den Klassenerhalt in der Bayernliga noch nicht über dem Berg. Gleich den aktuellen Wetterkabriolen schwankte das Leistungsbarometer der Eispiraten am vergangenen Wochenende zwischen Hoch und Tief. Nach einer passablen Vorstellung beim letztlich knappen, jedoch verdienten 3:2-Heimsieg gegen den EHC Königsbrunn folgte beim bisher, in fünf Spielen sieglosen ERV Schweinfurt mit 1:6 eine herbe Niederlage.


Sein Team sei nach einem ziemlich ausgeglichenen ersten Drittel gut in den Mittelabschnitt gestartet, doch habe ESC-Topsspieler Lukas Miculka mit zwei platzierten Kontertoren (25.- und 28. Minute) Dorfen in Front gebracht, konstantierte Königsbrunn Coach Waldemar Dietrich nach der Freitagpartie in Dorfen.. Hinzu kam, so der Gastetrainer auf der Pressekonferenz, das kuriose 3:0 für die Eispiraten, bei dem die Scheibe sieben Sekunden nach Wiederbeginn im Schlussdrittel, von der Bande zurückprallte und vom Goalie Nicolas Hetzel in das Tor ging.Sein Team habe sich dann mit zwei Treffern zurück gearbeitet, doch reichte es am Ende nicht zu mehr, weil die Dorfener Abwehr vor dem stark sichernden Goalie Andreas Tanzer aufwendig abblockte. Sein Tem habe vor dem ESC-Tor zudem zu wenig gearbeitet ergänzte Dietrich. Eine super Mannschaftsleistung attestierte ESC-Cheftraner Randy Neal seinen Eispiraten. Besonders freue es ihm, dass der länger verletzte Verteidiger Tobias Fengler bei seinem Comback eine solide Leistung ablieferte und auch der zurück gekehrte Stürmer Ernst Findeis wie auch die gesamte Mannschaft die Gäste auch nach vorne immer gut beschägtigte. Nach der 1:6-Dusche in Schweinfurt hielt sich der ESC-Coach kurz bei seinem Statement. Man wollte schon einiges nach einem verhaltenen ersten Drittel bewegen, ließ aber am Ende des zweiten Drittels eine handvoll dicker Chancen liegen. Der 1.3 Penaltytreffer in der Schlussminute des Mittelabschnittes sowie das schnelle 1:4 in der 44.Minute habe dann die Niederlage seines Teams vorzeitig besiegelt. Auch zahlenmäßig waren die Eispiraten mit 14 plus zwei den Unterfranken mit 17 plus zwei unterlegen. “Jetzt könnte es nach hinten wieder verdammt eng werden, resümiert ESC-Eishockeychef Manfred Detterbeck und verwies darauf, dass Schweinfurt bei zwei Spielen weniger und dem direkten besseren Vergleich in der Tordifferenz besser liege“ (4:2-Sieg des ESC in Dorfen) „Wenn sie diese Spiele gewinnen, so Detterbeck, sind sie bis auf eine Punkt an uns (ESC:10 Punkte) dran“. Er gab am Freitag zusätzlich bekannt, dass Stürmer Timo Borrmann für weitere zwei Jahre unterschrieben hat.

 

Geschrieben von G.Brennauer

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